Liebe Schiedsricherkameradinnen und -kameraden,

es ist Dezember, das Jahr neigt sich dem Ende entgegen. Noch hat uns der Winter zwar nicht so im Griff wie im vergangenen Jahr, aber das kann ja noch kommen.

Der Jahreswechsel ist für uns als KSA traditionell Anlass, auf die vergangenen Monate zurück zu blicken, aber auch einen Ausblick auf das nächste Jahr zu wagen. Gerne stellen wir an dieser Stelle immer die positiven Ereignisse des abgelaufenen Jahres in den Vordergrund, doch dieses Jahr ist das schier unmöglich. Noch immer können und wollen wir nicht verstehen, dass unser langjähriger Wegbegleiter Karl-Heinz Klein uns am 31. Juli nach kurzer schwerer Krankheit für immer verlassen hat. Die Lücke, die er mit seiner ruhigen Art, seiner Erfahrung und auch seiner Identifikation mit der Schiedsrichterei hinterlässt, ist kaum zu schließen. Über Jahrzehnte war es aus unserer Mitte nicht wegzudenken. Das wird uns in diesen Tagen wieder einmal schmerzlich klar. Doch das Leben muss weiter gehen. Und so gab es auch 2011 sportliche Erfolge und Misserfolge, Freude und Ärger über unsere Leistungen - aber vor allem eine Menge Spaß auf und neben dem Platz. Für uns als KSA ist es toll zu sehen, wie viele engagierte Schiedsrichter aller Altersgruppen wir haben, die Woche für Woche mit viel Engagement ihr Bestes geben. Dafür Euch allen ein herzliches Dankeschön, das natürlich auch an Eure Lieben geht, die Euch so oft mit unserem Hobby teilen müssen.

Aber auch menschliche Enttäuschungen gehören zu unserer Vereinigung. Enttäuschungen und das Bewusstsein, wie wichtig Kommunikation zwischen Menschen ist - gerade in Zeiten, wo vielleicht nicht alles rund läuft.

2012 wird für uns ein bedeutendes Jahr. Die Düsseldorfer Schiedsrichter-Vereinigung wird 100 Jahre alt. Im Moment sind wir mit den Vorbereitungen für dieses einzigartige Erlebnis beschäftigt. Unter anderem wird es ein umfangreiches Buch geben, dass eine wunderbare Reise in die Geschichte der Düsseldorfer Schiedsrichter werden wird. Vielen Dank an dieser Stelle schon einmal an Norbert Nussbaum, der seit zwei Jahren bereits damit beschäftigt ist, alte Zeitungen zu durchforsten und ganze Archive geplündert hat. Wir dürfen gespannt sein auf das Ergebnis. Gespannt sein dürfen wir auch darauf, wie es in Sachen Verbandsreform weiter geht, wobei wir Düsseldorfer uns das Ganze relativ emotionslos ansehen können. Lassen wir uns überraschen. Um es mal mit rheinischem Frohsinn zu sagen: "Et kütt wie et kütt".

In diesem Sinne wünschen wir Euch und Euren Lieben frohe Weihnachten und einen guten Rutsch ins neue Jahr.


Euer KSA und Mitarbeiter

Bernd Biermann, Gerd Brockelmann, Christian Kappitz, Wolfgang Schneider, Michael Riedewald, Eckhard Berndt,
Guido Karbenn, Hassan Belkadi, Christoph Dieckmann